Schlauchwagen (SW 2000)

 

SW 2000
   

Einsatzbereiche:

Der SW 2000 wurde für den erweiterten Katastrophenschutz vom Bund beschafft und in Horb stationiert. Das Fahrzeug ist mit 2000 m B-Schläuchen ausgestattet und gehört damit in die größte Kategorie von Schlauchwagen. Ein großer Vorteil dieses Fahrzeuges liegt darin, dass die Schläuche während der (langsamen) Fahrt verlegt werden können. Hierbei kann entweder eine Leitung über 2000 m, oder aber zwei parallele Leitungen über 1000 m verlegt werden. Auch eine Tragkraftspritze (TS) zur Wasserförderung oder als Verstärkerpumpe in einer langen Schlauchleitung ist auf dem SW 2000 verlastet. Mehrere Schlauchbrücken und einen 5000 l Ausgleichsbehälter komplettieren die Ausrüstung zur Wasserförderung über lange Wegstrecken.

Da das Fahrzeug für Großschadensfälle und Katastrophen konzipiert ist, ist es hoch geländegängig und kann auch als Logistikfahrzeug genutzt werden. Werden die Schlauchkassetten im Fahrzeugheck entladen, steht eine Ladefläche mit einem Grundmaß von vier Europaletten zur Verfügung. In Kombination mit dem Plane/Spriegel Aufbau und der Ladebordwand am Fahrzeugheck ist der SW 2000 somit auch für eine Vielzahl von Transportaufgaben bestens geeignet. Dies kann beispielsweise der Transport von Versorgungsgütern über beschädigte Straßen, oder aber der Nachschub an Sandsäcken in überfluteten Bereichen sein.

Bezeichnung: Schlauchwagen
(2000 m B-Schlauch)
Funkrufname: Florian Horb 1/62-1
Fahrgestell: Iveco FF 95 E 18W EuroCargo
Aufbau: Lentner
Baujahr 1995
Motor 6-Zylinder Diesel
Hubraum 5861 ccm
Leistung 130 kW (177 PS)
zul. Gesamtmasse: 9,6 t
Besatzung: Trupp (3 Personen)

 

 

 

 


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